Wie können wir im olympischen Hochleistungssport Radfahrern und Ruderern helfen, schneller zu fahren? Ein Teil der Antwort liegt in der Luft- und Wasserströmung um die Athleten und ihre Ausrüstung. Die Optimierung dieses Aspekts erfolgt derzeit größtenteils durch „trial and error“.
Die Forscher der Gruppe „Flow for Gold“ wollen einen Ansatz verfolgen, indem sie die Aerodynamik des Radfahrens und die Hydrodynamik des Ruderns untersuchen. Dazu sollen wissenschaftliche Messmethoden von kleinen Labormaßstäben auf große realistische Maßstäbe übertragen werden. Dies wird den Sportlern einen Vorsprung verschaffen und grundlegende Erkenntnisse liefern, die beispielsweise für Windenergie und maritime Technologien ebenfalls relevant sind.
Das Open Technology Programm, finanziert mit 5,4 Millionen Euro, stellt dafür Mittel für exzellente Forschung bereit. Das Programm bietet Unternehmen und anderen Organisationen eine niedrigschwellige Möglichkeit, an wissenschaftlicher Forschung teilzunehmen. Gemeinsam mit der Gruppe von Prof. Jerry Westerweel und Prof. Andrea Sciacchitano (https://www.tudelft.nl/staff/a.sciacchitano/) an der TU Delft zur Weiterentwicklung der Particle Image Velocimetrie-Technik zur Erforschung der Aerodynamik rund um bewegte und sich verändernde Körper wird FlowMotion seine Expertise in der Strömungsmechanik und seinen CFD-Fähigkeiten einbringen.